Tesla FSD landet in China

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China steht jetzt auf der Liste. Also. Fast.

Tesla twitterte am Donnerstag. Hat seinen Namen zur wachsenden Liste von Orten hinzugefügt, an denen das Full Self-Driving -Paket technisch gesehen existiert. Auch Litauen trat dem Verein bei. Nach den Niederlanden ist es erst die zweite europäische Nation, die den Sprung geschafft hat.

Schauen Sie sich die Karte an. Es breitet sich aus. Australien. Kanada. Mexiko. Puerto Rico. Neuseeland. Südkorea. Und natürlich auch die USA. China ist jetzt in diesem Satz. Litauen ist da drin. Die Niederlande. Eine weltweite Ausbreitung von Betatests.

Ansonsten herrscht Stille. Keine Pressemitteilungen. Keine Zeitpläne. Nur eine Liste, die in einem Timeline-Feed aktualisiert wurde.

„Fortschritte sind im Gange“

China Daily sagte das auch. Insider reden vertraulich. Die vollständige Version? Noch nicht ganz da. Aber nah genug dran, dass Tesla den Mut hat, es neben den Niederlanden und Litauen aufzuführen.

Ist das kommerziell sinnvoll? Ja.

China ist riesig. Überfüllt. Gefährlich in einer Weise, die Sensoranordnungen anders belastet als die Autobahnen von Texas oder die Fahrspuren von Amsterdam. Lokale Player wie Xpeng und Xiaomi stehen nicht still. Sie bieten seit Monaten ähnliche halbautonome Funktionen an. Tesla kann nicht einfach in Shenzhen parken und zusehen, wie sie Marktanteile gewinnen.

Vorher war es schwierig. Autopilot? Bußgeld. Verbesserter Autopilot? Sicher. Vollständig autonomes Fahren? Eingesperrt hinter einer Paywall aus Bürokratie und begrenzten Rollouts für ausgewählte Benutzer. CNBC hat die Einschränkung bereits früher zur Kenntnis genommen. Jetzt ist das Schloss lockerer.

Das Timing fühlt sich … politisch an. Elon Musk war erst kürzlich in Peking. Wir gehen neben Präsident Trump und anderen amerikanischen Wirtschaftsvertretern zu einem Treffen mit Xi Jinping. Deals werden oft per Handschlag abgeschlossen. Dieser Rollout scheint eine Anspielung auf diesen Besuch zu sein. Oder vielleicht auch nur ein Zufall. Wahrscheinlich Ersteres.

Der Geldanteil bleibt happig.

In China gibt es kein Abonnement. Sie zahlen. Einmal.

Das Paket namens „Intelligentes assistiertes Fahren “ kostet 64,00 Yuan. Das sind ungefähr 9.400 US-Dollar. Eine Pauschale. Autsch.

Inzwischen in den USA? FSD beträgt 99 $ pro Monat. Günstiger Einstieg. Einfacher Ausstieg. Unterschiedliche Strategie für unterschiedliche Menschenmengen.

Also warten wir jetzt. Sehen Sie, ob der „Fortschritt“ zum Bürgersteig wird. Sehen Sie, ob chinesische Straßen tatsächlich genauso gut mit der Software zurechtkommen wie die Software mit den Straßen.