Vor 2006 war die Kluft zwischen Apple Macintosh-Computern und Windows-PCs absolut. macOS lief einfach nicht auf Standard-PCs und Microsoft Windows konnte die Mac-Hardware nicht erreichen. Das Ergebnis war ein Kulturkrieg. Streit darüber, welches System überlegen sei, war an der Tagesordnung. Eine Handvoll Benutzer versuchten, diese Lücke mit Virtualisierungssoftware zu schließen, aber diese Problemumgehungen waren umständlich und begrenzt. Um die volle Leistung beider Ökosysteme nutzen zu können, musste man zwei separate Maschinen kaufen.
Dann kam das Jahr 2006. Apple beschloss, seine PowerPC-Prozessoren aufzugeben. Sie sind auf Intel-Chips umgestiegen, dieselben, die auch Standard-PCs antreiben. Dieser Hardware-Umstieg hat alles verändert. Es ermöglichte die Ausführung von Windows auf Mac-Hardware mit nativer Leistung. Apple veröffentlichte außerdem Mac OS X Tiger (10.4), die erste Version von macOS, die für die Unterstützung von Intel-Prozessoren entwickelt wurde.
Dieser Übergang ebnete den Weg für Boot Camp. Dieses von Apple in Zusammenarbeit mit Microsoft entwickelte Dienstprogramm ermöglicht Ihnen die Installation von macOS und Windows auf demselben Computer. Sie müssen sich nicht für das eine oder das andere entscheiden. Sie installieren beides und starten dann Ihren Mac neu, um auszuwählen, welches Betriebssystem Sie verwenden möchten.
Boot Camp ist seit der Einführung von Mac OS Boot Camp funktioniert nur auf Intel-basierten Macs. Da Apple bis Mitte 2021 auf sein eigenes Silizium umsteigt, werden diese Maschinen auslaufen.
Um zu verstehen, wie dieses Dual-Boot-Setup tatsächlich funktioniert, müssen wir uns ansehen, wie Macs ihre Festplattenpartitionen verwalten.




























