Apple dominiert jetzt die Technologielandschaft. Es ist ein Gigant. Aber das war nicht immer so. In den 1980er und 1990er Jahren blutete das Unternehmen finanziell. Sie warfen Produkte an die Wand und hofften, dass etwas hängen bleiben würde. Das meiste davon ist abgerutscht.
Das iPad ist ein Paradebeispiel für diesen Wandel. Experten verspotteten es 2010 als überteuertes Spielzeug. Apple verkaufte im ersten Jahr fast 20 Millionen Einheiten. Die Leute campen für iPhones. Doch bevor der iPod im Jahr 2001 das Unternehmen rettete, veröffentlichte Apple eine Reihe von Fehlschlägen. Das waren nicht nur kleine Fehler. Es waren völlige Katastrophen, die die Marke fast ruiniert hätten.
Hier sind 14 Produkte, die als Beweis für die frühen Schwierigkeiten von Apple gelten.
Der umständliche Start: Macintosh Portable
Apples erster Versuch mit einem mobilen Computer kam 1989 auf den Markt. Er hieß Macintosh Portable. Der Name war eine Lüge. Die Maschine wog 16 Pfund. Es war zehn Zentimeter dick. Man würde das nicht als tragbar bezeichnen. Es war ein Ziegelstein.
Designmängel machten dem Gerät zu schaffen. Manchmal ließ es sich nicht einschalten, selbst wenn es an die Stromversorgung angeschlossen war. Es war ein klobiger Haufen Plastik. Heute ist die MacBook-Reihe elegant und leistungsstark. Doch im Jahr 1989 handelte es sich lediglich um schwere, unzuverlässige Hardware.
Fehler bei der Handschrifterkennung: Der Apple Newton
1987 stieg Apple mit dem Newton in den PDA-Markt ein. Das Versprechen war eine handschriftliche Anerkennung. Sie haben einen Stift zum Schreiben von Notizen verwendet. Der Computer würde sie übersetzen.
Es hat kaum funktioniert. Die Genauigkeit war schrecklich. Das Gerät wurde zur Pointe. Die Simpsons machten sich öffentlich darüber lustig. Charaktere sagten: „Iss Martha auf“, wenn das Gerät die Handschrift falsch interpretierte. Es sollte die Zukunft personenbezogener Daten sein. Stattdessen war es ein fehlerhaftes Spielzeug.
Gaming ohne Spiele: Der Apple Pippin
Apple wollte Mitte der 90er Jahre ein Stück vom Konsolen-Gaming-Kuchen abhaben. Sie haben weder Sony noch Nintendo kopiert. Sie haben etwas Neues ausprobiert. Der Pippin war eine Hybridkonsole und ein vernetzter Computer.
Die Idee scheiterte. Marketing gab es nicht. Das Design war verwirrend. Es hatte ein langsames 14,4-kb/s-Modem. Große Spieleentwickler ignorierten es. Der Einführungspreis betrug 599 US-Dollar. Das war viel für ein Gerät ohne Trefferbibliothek. Apple hat es 1997 zurückgezogen.
Eine skurrile pädagogische Sackgasse: Der Apple eMate
Der eMate war seltsam. Es sah aus wie ein Laptop gemischt mit einem PDA. Auf ihm lief die gleiche Software wie auf dem Newton. Es kostete 799 US-Dollar, was für Apple damals erschwinglich war.
Das farbenfrohe, abgerundete Design inspirierte tatsächlich den späteren iMac und das iBook. Aber das hat es nicht gerettet. Apple hat den eMate nur an Schulen verkauft. Dies schränkte den Markt stark ein. Verbraucher konnten es nicht kaufen. Es wurde nur 11 Monate nach dem Start zurückgezogen.
Die hässliche Maus
Apple liebt abgerundete Ecken. Sie bekennen sich zum Minimalismus. Aber die runde Maus? Das war zu viel.
Es war klobig. Es war schwer zu benutzen. Einige Benutzer sagten, es passte nicht einmal in ihre Hände. Es war Apples erste USB-Maus. Ab 1998 wurde es zwei Jahre lang mit Desktop-Macs geliefert. Schließlich kehrte der gesunde Menschenverstand zurück. Apple kehrte zu Standardformen zurück.
Der Ego-Trip: Der U2-iPod
Das Marketing von Apple ist normalerweise scharfsinnig. Die U2-Partnerschaft schien perfekt. Die Band spielte in ihren Werbespots. Deshalb hat Apple eine Sonderedition des iPod entwickelt.
Es hatte ein rotes Klickrad. Es kam mit U2-Inhalten. Auf der Rückseite waren die Unterschriften der Bandmitglieder eingraviert. Klingt nach einem Sammlertraum, oder? Falsch. Der Preis lag 50 US-Dollar über dem Standardmodell.
Die Verbraucher wollten für ein Bandlogo nicht extra bezahlen. Sie sagten nein. Der U2-iPod ist mittlerweile ein warnendes Beispiel dafür, dass das Ego die Preisgestaltung bestimmen sollte.
Der Cube, der es nicht konnte: Power Mac G4 Cube
Der im Jahr 2000 erschienene G4 Cube war ein quadratischer Computer. Es war wunderschön. Es war auch unpraktisch.
Es kostet mehr als vergleichbare Maschinen. Es war kein Monitor enthalten. Käufer wünschten sich eine komplette Workstation. Sie wollten auch Erweiterbarkeit. Der Cube war schwer zu aktualisieren. Die Leute haben es schnell gemieden. Sie kehrten zum regulären Power Mac G4 zurück. Der Cube hielt im Regal nur ein Jahr.
Die Limousinenlieferung: Macintosh zum 20-jährigen Jubiläum
Apple feierte sein 20-jähriges Jubiläum mit einem besonderen Mac. Die Anlieferung erfolgte per Limousine. Das klingt prestigeträchtig.
Die Spezifikationen waren durchschnittlich. Der Preis betrug 8.000 US-Dollar. Es erschien ein Jahr später, im Jahr 1996. Es wurden nur 12.000 Einheiten hergestellt. Sie haben sich kaum verkauft. Selbst als der Preis unter 2.000 US-Dollar fiel, kümmerte es niemanden. Es war ein teures Eitelkeitsprojekt.
Seiner Zeit zu weit voraus: Macintosh TV
Verwechseln Sie dies nicht mit dem aktuellen Apple TV. Der Macintosh-Fernseher kam 1993 auf den Markt. Er kombinierte einen Computer mit einem Fernsehgerät.
Es hatte einen 14-Zoll-Bildschirm. Sie könnten es als Monitor verwenden. Oder als Fernseher. Nicht beides gleichzeitig. Das war eine große Einschränkung. Es kostete über 2.000 US-Dollar. Smart-TVs und Geräte wie Roku sind mittlerweile riesig. Aber 1993 war es zu früh. Der Markt war nicht bereit für einen All-in-One-Entertainment-Hub, der ein Vermögen kostet.
Die Lisa I: Eine für ihre Zeit zu teure grafische Revolution
Die Apple Lisa I sitzt in einem seltsamen historischen Fegefeuer. Es war technisch brillant und kommerziell katastrophal zugleich. Als erster Personal Computer, der mit einer grafischen Benutzeroberfläche ausgeliefert wurde, führte er Konzepte ein, die wir heute als banal betrachten – Fenster, Symbole, die Maus. Aber in den frühen 80er Jahren war diese Innovation mit einem unglaublichen Preis von fast 10.000 US-Dollar verbunden.
Die Hardware konnte das Versprechen nicht halten. Das Display war seiner Zeit voraus, aber die Gesamtleistung des Systems war schleppend. Für durchschnittliche Benutzer war die Navigation schwierig und für die meisten Käufer einfach zu teuer. Das Missverhältnis zwischen Kosten und Benutzerfreundlichkeit war so schwerwiegend, dass Apple den Kunden schließlich erlaubte, sie gegen andere Geräte einzutauschen. Es war eine Lektion darüber, wie eine großartige Idee scheitern kann, wenn der Markt nicht für den Preis bereit ist.
FireWire: Der Geschwindigkeitsvorteil, der keine Rolle spielte
Apples Antwort auf den aufkommenden USB-Standard war FireWire. Der Pitch war einfach: proprietäre Datenübertragungstechnologie, die deutlich schneller war als die Konkurrenz. Theoretisch war es dadurch ideal für die professionelle Videobearbeitung und Hochgeschwindigkeitsperipheriegeräte.
In der Praxis konnte der Durchschnittsverbraucher den Geschwindigkeitsunterschied bei alltäglichen Aufgaben nicht wahrnehmen. Noch wichtiger ist, dass die Hardwarehersteller sich gegen die Lizenzgebühren sträubten, die für die Einbindung von FireWire-Anschlüssen erforderlich sind. Ohne eine breite Akzeptanz durch Dritthersteller stagnierte das Ökosystem. Während USB zum universellen Standard wurde, verschwand FireWire stillschweigend und wurde 2011 von Apple offiziell eingestellt. Es war ein klassischer Fall einer überlegenen technischen Lösung, die gegenüber einer offeneren, günstigeren Alternative verlor.
iTunes Ping: Das soziale Netzwerk, nach dem niemand gefragt hat
Wenn Sie sich kaum an iTunes Ping erinnern können, sind Sie nicht allein. Es wurde als Social-Media-Ebene für Musikliebhaber gestartet und versprach eine Möglichkeit, die Playlists von Freunden auszuprobieren und personalisierte Empfehlungen zu erhalten. Es war kostenlos. Es wurde integriert. Es wurde auch von den Benutzern vollständig aufgegeben.
Warum ist es gescheitert? Die Leute wollten kein weiteres soziales Netzwerk in ihrem Musikplayer. Der Funktion fehlte die kritische Masse, und ohne eine große Nutzerbasis, mit der man Musik teilen konnte, boten die „intelligenten Empfehlungen“ wenig Wert. Nach nur zwei Jahren hat Apple es getötet. Es erinnert daran, dass die Integration sozialer Funktionen in Utility-Apps selten funktioniert, wenn die Kernnutzerbasis nicht aktiv nach Community-Interaktion sucht.
eWorld: Apples Walled Garden vs. AOLs Open Road
Mitte der 90er Jahre dominierte America Online (AOL) die DFÜ-Internetszene. Der Gegenschritt von Apple war eWorld, ein proprietärer Onlinedienst, der den „Walled Garden“-Ansatz von AOL widerspiegelte. Anstatt durch ein reines Internet zu navigieren, erkundeten Benutzer eine virtuelle Stadt, in der sie durch Klicken auf ein „Postamt“-Symbol eine E-Mail verschickten.
Es war innovativ, aber mit fatalen Mängeln behaftet. eWorld war extrem teuer und zunächst nur Macintosh-Besitzern vorbehalten. Unterdessen eroberte AOL mit seinem aggressiven Marketing und den niedrigeren Abonnementkosten den Massenmarkt. Mit einer winzigen Nutzerbasis konnte sich eWorld nicht behaupten und wurde 1996 geschlossen. Apple versuchte später, dieses Modell mit Apple Network zu reproduzieren, aber die digitale Landschaft hatte sich verändert. Die Ära der ummauerten Gärten ging zu Ende und die Offenheit setzte sich durch.
Der Apple III: Technik im Dienste des Designs
Der Apple III sollte der logische Nachfolger des überaus erfolgreichen Apple II sein. Stattdessen wurde es zu einer warnenden Geschichte darüber, dass das Design Vorrang vor der Technik hat. Das Team legte Wert auf Ästhetik und leisen Betrieb gegenüber Funktionalität.
Das Ergebnis war eine Maschine, die buchstäblich auseinanderfiel. Das Gehäuse war zu klein für die Komponenten und Apple entfernte Kühlventilatoren, um ein leises Profil zu gewährleisten. Ohne ausreichende Luftzirkulation litt der Computer unter ständiger Überhitzung. Motherboards haben sich verzogen und Komponenten haben sich gelöst. Es war der erste Apple-Computer, der nicht von Steve Wozniak entworfen wurde, und sein Scheitern zeigte eine wachsende Diskrepanz zwischen Designteams und den physischen Realitäten der Hardware.
Das Newton MessagePad: Eine Vision, die ihrer Zeit voraus war
Das Gerät, das 1993 ausfiel, war kein Computer, sondern ein Handheld. Das Newton MessagePad wird oft als Apples größter kommerzieller Flop bezeichnet, doch heute wird es als visionäres Artefakt verehrt.
Es war eines der ersten Geräte, das über eine Schnittstelle zum persönlichen digitalen Assistenten mit Handschrifterkennung verfügte. Damals war die Technologie primitiv. Die Erkennungssoftware war bekanntermaßen ungenau, was zu Spott und schlechten Bewertungen führte. Außerdem war es für moderne Verhältnisse teuer und sperrig.
Aber der Newton ist nicht einfach gescheitert; es hat die Kategorie erfunden. Das Kernkonzept – das Gerät im Taschenformat, das sich mit Ihrem Computer synchronisiert – lebte weiter. Als das iPhone auf den Markt kam, trug es die Fackel. Das Newton war ein Betatest für das moderne Smartphone und bewies, dass selbst gescheiterte Produkte den Grundstein für zukünftigen Erfolg legen können. Die Hardware war falsch, aber die Intuition war richtig.


























