Philo, der für seine Erschwinglichkeit bekannte Live-TV-Streaming-Dienst, erweitert seinen Core-Plan um den Zugang zu HBO Max und Discovery Plus. Damit verbunden ist eine Preiserhöhung von 28 auf 33 US-Dollar pro Monat, die für Neukunden sofort und für Bestandskunden innerhalb eines Monats wirksam wird.
Was sich ändert
Ab Dienstag erhalten Philo Core-Abonnenten Zugriff auf die werbefinanzierten Stufen beider Streaming-Plattformen. Benutzer melden sich mit ihren Philo-Anmeldeinformationen bei HBO Max und Discovery Plus an. Das Unternehmen beabsichtigt, bis Anfang 2026 werbefreie Anzeigeoptionen und ausgewählte HBO-Inhalte direkt in die Philo-App zu integrieren. Dies bedeutet, dass Benutzer für einige Inhalte künftig keine separaten App-Anmeldungen mehr benötigen.
Details zum Kernplan
Der Core-Plan bleibt eine wertorientierte Option:
- 70+ Kanäle: Einschließlich Hallmark, TLC und A&E.
- Werbebasiertes AMC Plus: Verfügbar in der Philo-App.
- On-Demand-Bibliothek: Tausende Titel.
- Unbegrenzter DVR: Aufnahmen werden ein Jahr lang gespeichert.
- Multi-Device-Streaming: Bis zu drei gleichzeitige Streams.
- Benutzerdefinierte Profile: Zehn Profile pro Konto.
- Kostenlose Kanäle: Werbefinanzierte Kanäle, die allen Benutzern zur Verfügung stehen.
Warum das wichtig ist
Philo reagiert auf den Marktdruck. Streaming-Dienste bündeln zunehmend Inhalte, um Abonnenten zu gewinnen und zu halten. Der Preisanstieg ist zwar bescheiden, aber eine direkte Folge des Mehrwerts. Mit 33 US-Dollar pro Monat bleibt Philo günstiger als die meisten Kabelalternativen und viele eigenständige Streaming-Pakete. Es stellt sich jedoch die Frage, wie lange Philo seine „Budget“-Position beibehalten kann, wenn die Kosten für Inhalte weiter steigen.
Der Wandel verdeutlicht auch einen Trend: Verbraucher bevorzugen eine vereinfachte Abrechnung und integrierte Plattformen. Philos Plan, In-App-Streaming von Discovery Plus- und HBO-Inhalten anzubieten, ist ein Schritt in diese Richtung.
Philos Schritt bringt Erschwinglichkeit mit erweiterten Inhaltsoptionen in Einklang, die langfristigen Auswirkungen auf die Abonnentenbindung bleiben jedoch abzuwarten.





























