iPhone 17-Serie: Pro-Modelle dominieren, Air gewinnt an Zugkraft

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Apples iPhone 17-Reihe zeigt eine klare Präferenz für Premium-Geräte, wobei die Pro- und Pro Max-Modelle 86,1 % der in einer aktuellen Ookla Speedtest-Analyse gemessenen Nutzer ausmachen. Allerdings hat das schlanke iPhone Air – das das eingestellte iPhone 16 Plus ersetzt – seine Markteinführung verdreifacht, was auf eine erfolgreiche Umstellung auf ein stärker designorientiertes Basismodell hindeutet.

Steigende Beliebtheit von Air: Design geht vor Größe

Das iPhone Air repräsentiert mittlerweile 6,8 % der Nutzer der iPhone 17-Serie, die Geschwindigkeitstests durchführen, ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Anteil von 2,9 %, den das iPhone 16 Plus in der vorherigen Generation hielt. Dies deutet darauf hin, dass sich Verbraucher zunehmend für das dünnere Profil des Air interessieren, obwohl das 6,5-Zoll-Display im Vergleich zum 6,7-Zoll-Plus-Modell, das es ersetzte, etwas kleiner ist.

Diese Verschiebung hatte ihren Preis: Die Nutzung des Standard-iPhone 17 Pro sank im Jahresvergleich von 34,9 % auf 30,6 %. Das iPhone 17 Pro Max bleibt mit 55,5 % dominant und liegt nur leicht unter dem Vorjahreswert. Insgesamt zeigt der Trend eine starke Präferenz für die teureren, funktionsreicheren Modelle von Apple.

Air übertrifft Samsung in Schlüsselmärkten

Die Daten von Ookla zeigen, dass weltweit mehr Speedtest-Nutzer das iPhone Air dem Galaxy S25 Edge vorziehen. In den USA führt das iPhone Air mit einem Vorsprung von 3 zu 1. Selbst in Samsung-treuen Ländern wie Südkorea behält das Air einen Vorsprung, wenn auch weniger ausgeprägt. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Zahlen nur Speedtest-Benutzer widerspiegeln, nicht die Gesamtverkaufszahlen.

Regionale Unterschiede: Design vs. Erschwinglichkeit

Die Beliebtheit des iPhone Air variiert je nach Region. Südkorea (11,2 %), Japan (8,9 %), Schweden (8,6 %) und Singapur (8,4 %) berichten von höheren Air-Akzeptanzraten, wahrscheinlich aufgrund einer stärkeren Betonung des Designs gegenüber erstklassigen Funktionen wie fortschrittlichen Kamerasystemen oder einer längeren Akkulaufzeit.

In preissensiblen Märkten wie Brasilien, Indonesien, Indien und Malaysia hingegen liegt die Akzeptanz von Air weiterhin unter 6 %, da die Verbraucher Wert auf Erschwinglichkeit legen und Telefone oft direkt kaufen, anstatt über Ratenzahlungspläne, wie sie in den USA und Europa üblich sind.

Apple-Modems nähern sich der Parität mit Qualcomm

Ooklas Analyse berührt auch Apples hauseigene Modementwicklung. Während die iPhone 17-Serie weiterhin das X80-Modem von Qualcomm verwendet, hat das neuere C1X-Modem im iPhone 17E bei den Download-Geschwindigkeiten den gleichen Wert wie Qualcomm erreicht. Dies stellt einen bedeutenden Meilenstein für das Silizium-Team von Apple dar und deutet darauf hin, dass zukünftige iPhones vollständig auf hauseigene Modems umsteigen könnten – möglicherweise bereits in der iPhone 18-Serie.

Dieser Fortschritt ist besonders wichtig angesichts der wachsenden Abhängigkeit von ständiger Konnektivität für KI-gesteuerte Funktionen und Cloud-basierte Dienste. Die verbesserte Modemleistung kann sich auch auf die MacBooks von Apple erstrecken und schnellere und zuverlässigere mobile Verbindungen über WLAN hinaus ermöglichen.

Die Modementwicklung von Apple hat einen kritischen Reifepunkt erreicht, der das Unternehmen in die Lage versetzt, bei zukünftigen Standards für mobile Konnektivität effektiv mit Qualcomm und MediaTek zu konkurrieren.

Die Daten unterstreichen Apples Strategie, Premium-Angebote mit designorientierten Alternativen in Einklang zu bringen und gleichzeitig in Schlüsselkomponenten wie Modems zu investieren, um die Abhängigkeit von externen Lieferanten zu verringern.