Warum #TikTok in Edutainment und digitalem Lernen keine Chancen hat
TikTok wächst derzeit schneller als fast jede andere Social-Media-Plattform. Die meisten Menschen stellen sich immer noch tanzende Teenager und einfache Make-up-Tutorials vor. Daran ist nichts auszusetzen. Aber die App von ByteDance hat sich im Stillen zu einem wichtigen Bildungszentrum entwickelt. Man muss kein Historiker sein, um diese Veränderung zu erkennen. Dieser Algorithmus versorgt Benutzer mit Informationen so einfach wie Comedy.
Warum sind diese kurzen Informationsclips so beliebt? Kann man wirklich von ihnen lernen? Können Lehrer sie ohne Unterbrechung nutzen?
Der Aufstieg der „Edutainment“-Bearbeitung
Betrachten Sie dieses Gespräch, das mit einem von Marias beliebten Videos beginnt.
Kunde: „Gib mir eine Tomate.“
Verkäufer: „Ist das eine Fleischtomate?“
Kunde: „Iss kein Fleisch. Ich bin Vegetarier.“
Verkäufer: „Nein, nein.“ Bezieht sich auf saftige Tomaten. * Geben Sie das Datum in der Tomate an. *„Jujube-Tomate“.
Das ist empörend. Das ist sehr interessant. Auch das ist eine legitime Deutschstunde. Maria, eine Lehrerin namens @dein_sprachcoach, nutzt diese Sketche, um schwierige Vokabeln zu vermitteln. Er hat das nicht mit Absicht angefangen. Er tut dies im Austausch für alles, was ihm vor all den Jahren beim Erlernen der Sprache geholfen hat.
„TikTok ist mehr als nur lustige Videos. Meine Aufgabe ist es, Tipps zu teilen, die Ihnen beim Deutschlernen helfen.“
Dies ist mehr als nur ein Schöpfer. Dieser Trend ist riesig. Jurastudenten, Forscher und Ärzte übernehmen. Siehe @doc.felix. Wir teilen und erklären komplexe medizinische Themen wie „Was ist eine Migräne?“ In schmelzenden Stößen. Er hat 770.000 Follower. Er war nicht nur lustig. er erklärt.
Das Format ist zwischen den Feldern gleich. 30 Sekunden. Schnell schneiden. Pointe. Es ist „Bildung“. Mehr Bildung und Unterhaltung. Die Theorie ist einfach. Spaß hilft dabei, konzentriert zu bleiben. Da die Dopaminstimulation konstant bleibt, ist Ihre Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigt.
#LernenMitWie TikTok das Spiel verändert
MD-Student @dieWissenschaftler begann im März 2020 mit dem Posten. Er hat über 1.500 Clips hochgeladen. Er war ein Early Adopter. Allerdings startete die Plattform diese Welle offiziell im Juni 2020.
TikTok hat angekündigt, 4,5 Millionen Euro zu investieren, um die Ersteller kurzer Lehrvideos in Deutschland zu unterstützen. Der Name der Kampagne lautet #LernenMitTikTok. Die Strategie ist klar. Den wachsenden wissenschaftlichen Enthusiasmus während der Klimakrise und Pandemie nutzen.
Es hat funktioniert. Dieser Hashtag wurde 16,7 Milliarden Mal aufgerufen. Dies ist kein Nischeninteresse. Das ist Mainstream-Konsum.
Verwendung von TikTok im Klassenzimmer
Kann ich das also zur Schule mitbringen? Die Antwort ist ja, aber es gibt einige Vorbehalte.
Jugendliche nutzen die App bereits. Das ist es, was sie sowieso tun. Wenn Lehrer diese intrinsische Motivation nutzen können, kann das Engagement zunehmen. Claudia Wipke von der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe schlägt vor, diesen bestehenden Weg zu nutzen, um das Lernen zu erleichtern.
„Lehrkräfte finden diese innere Motivation, Medien zu nutzen. Wir hoffen, dass die Schüler motivierter zum Lernen werden.“
Aber es gibt auch Risiken.
Betrachten Sie das Szenario. „Okay, die TikTok-Zeit ist vorbei. Legen Sie Ihr Telefon weg. Weiter geht’s.“
Es funktioniert nie. Paul zeigte seinem Nachbarn einen interessanten Clip. Sina beschlagnahmte das Handy von Herrn Muhammad. Araya rollt weiter. Das Störungspotenzial ist zu groß. Bildungsexperten sagen, dass eine sorgfältige Planung erforderlich ist. Unterbrechen Sie einfach nicht.
Entweder wir widmen diesem Thema eine ganze Klasse. Oder Sie greifen direkt nach der Veranstaltung zum Telefonhörer. Halbherziges Handeln führt zu Störungen.
Fehlinformationsfalle
Das ist die hässliche Seite von Feeds. Fehlinformationen verbreiten sich genauso schnell wie Fakten.
Wenn eine attraktive Frau in Ihrem Feed behauptet, dass das Zähneputzen Karies verursacht, ist es an der Zeit, damit aufzuhören. Nicht alles in der App stimmt. Meinungen und Fakten werden in dasselbe kurze Videoformat eingebracht. Der Algorithmus verdrängt sie ohne Filter.
Benutzer können ihren Feed nur kuratieren.
Hier können Lehrer den Tag retten. Anstatt die App zu verbieten, könnte sie als Fallstudie für kritisches Denken dienen.
Wer veröffentlicht das? Was ist ihre Agenda? Stimmt das? Wo ist die Quelle?
Diese Fragen eignen sich perfekt für 30-Sekunden-Videos. Um Skepsis zu lehren, braucht es kein Lehrbuch. Wenn der Bildschirm dunkel wird, stellen Sie die richtigen Fragen.
Diese Plattform ist noch jung. Der Algorithmus befindet sich noch in der Entwicklung. Aber es bilden sich Gewohnheiten. Jetzt lernen wir nach und nach. Und Clips werden intelligenter.